Begriffe
Einige Wörter bedeuten in lowcloud etwas Bestimmteres als im Alltag.
Ein Workflow ist ein Ablauf aus genau einem Auslöser und Schritten der Arten Agent, Aktion und Bedingung. Er startet von selbst, etwa bei einer eingehenden Mail oder nach Zeitplan, oder er hat feste Schritte in fester Reihenfolge.
Ein Agent ist ein Gesprächspartner mit eigener Anweisung und optional eigenem Wissen, Werkzeugen und Skills. Er antwortet, wenn ihn jemand im Chat anspricht, und über einen verbundenen Teams-Bot auch in Microsoft Teams.
Der Basis-Chat ist der Agent, den jeder Workspace automatisch hat, in der App lowcloud Chat. Er hat kein eigenes Wissen und keine Werkzeuge aus dem Katalog, kann aber im Web suchen, Webseiten und Dateien lesen und Skills nachschlagen.
Ein Skill ist eine benannte Anweisung, wie etwas gemacht wird, mit Name, Beschreibung und einem Text in Markdown. Ein Agent holt sich den vollen Text, wenn die Beschreibung zur Aufgabe passt.
Globales Wissen sind kurze Regeln für den ganzen Workspace, die vollständig an das Modell gehen, wo sie eingeschaltet sind. Dokumente hängen an einem Agenten oder Schritt und werden bei jeder Frage durchsucht.
Ein Abschnitt ist ein Stück eines hinterlegten Dokuments. Die Suche läuft über diese Abschnitte, und ihre Anzahl steht neben jedem Dokument.
Der Auslöser ist der erste Knoten eines Workflows und bestimmt, was einen Lauf startet. Zur Wahl stehen Formular, Öffentliches Formular, Zeitplan und Integration.
Die Zuständigkeit ist ein Textfeld am Auslöser, in dem du beschreibst, welche eingehenden Vorgänge der Workflow bearbeiten soll. Ist sie ausgefüllt und ein Vorgang passt nicht, endet der Lauf als Übersprungen.
Ein Schritt ist ein Knoten nach dem Auslöser, von der Art Agent, Aktion oder Bedingung. Ein Agenten-Schritt arbeitet nach seiner Anweisung, liest Felder aus dem Kontext, darf Werkzeuge aufrufen und füllt die Felder, die er zugesagt hat.
Eine Aktion ist ein Schritt, der ohne Modell genau eine Operation aus dem Katalog ausführt. Du wählst das Werkzeug und legst fest, woher die Eingaben kommen und in welche Felder das Ergebnis geht.
Eine Bedingung ist ein Schritt, der ohne Modell nach einem Feld aus dem Kontext verzweigt. Es gilt die oberste passende Regel, und passt keine, gilt der Weg Alle anderen.
Ein Weg verbindet einen Schritt mit dem nächsten, und ohne Weg endet der Lauf an diesem Schritt. Agent und Aktion haben höchstens einen Weg, nur eine Bedingung hat mehrere.
Der Kontext ist die gemeinsame Sammlung benannter Felder in einem Lauf. Ein Schritt füllt Felder, ein anderer liest sie.
Der Vermerk Kein Wert zeigt mit Begründung, dass ein Schritt ein zugesagtes Feld nicht füllen konnte. Der Schritt trägt ihn ein, statt einen Wert zu erfinden.
Die Markierung EXTERN steht an einem Feld, dessen Inhalt von außen kam, etwa der Text einer E-Mail oder eine Formular-Einsendung. Das Modell ist angewiesen, den Inhalt nur als Daten zu behandeln und Aufforderungen darin nicht zu befolgen.
Ein Werkzeug ist eine einzelne Operation eines Dienstes, die ein Agent oder Schritt selbst aufrufen darf. Lesende Werkzeuge laufen durch, schreibende halten den Lauf standardmäßig für eine Freigabe an.
Ein fester Wert gibt einen Werkzeug-Parameter vor, etwa Empfänger, Ordner oder Kanal, und der Schritt kann ihn nicht ändern. Bleibt ein fester Wert leer, lässt sich der Workflow nicht veröffentlichen.
Eine Freigabe ist die Pause vor einem schreibenden Werkzeug-Aufruf: Der Lauf zeigt die echten Werte und wartet auf Freigeben oder Ablehnen. Sie hängt am Werkzeug eines Agenten oder einer Aktion und lässt sich dort mit dem Schalter Freigabe abschalten.
Bei einer Rückfrage fragt ein Schritt mitten im Lauf einen Menschen und wartet auf eine Antwort als Text. Du schaltest sie pro Schritt mit Rückfragen ein, und das nur beim Auslöser Formular.
Der Auto-Modus ist ein Schalter im Chat: Ist er an, führt der Chat freigabepflichtige Aktionen aus, ohne dich zu fragen. Das gilt nur für Aufrufe an verbundene Dienste. Karten von lowcloud selbst, etwa Ins Wissen übernehmen oder Workflow starten, warten immer auf dich.
Ein Lauf ist eine einzelne Ausführung eines Workflows, mit fortlaufender Nummer, Status, Eingabe und Antwort. Er übersteht einen geschlossenen Tab und einen Neustart des Servers.
Der Status Übersprungen bedeutet, dass der Workflow den Vorgang als nicht zuständig eingestuft hat. Das ist kein Fehler und braucht nichts von dir; die Historie blendet solche Läufe standardmäßig aus.
Der Status Unterbrochen bedeutet, dass ein Lauf wegen einer Störung geparkt ist, etwa bei überlastetem Modell, Zeitlimit oder leerem Guthaben. Je nach Ursache läuft er von selbst weiter oder wartet auf Lauf fortsetzen oder Lauf verwerfen.
Der Entwurf ist der automatisch gespeicherte Stand eines Workflows im Builder, der noch nicht veröffentlicht ist. Er läuft nur im Testlauf, und in der Lauf-Liste steht dann Entwurf statt einer Versionsnummer.
Eine Version ist ein unveränderlicher Stand eines Workflows, den Veröffentlichen erzeugt. Automatische Läufe und Einrichtungen nutzen immer eine Version, und Veröffentlichen allein startet nichts.
Eine Einrichtung gehört genau einer Person und lässt einen veröffentlichten Workflow in genau einer Version über deren Konten laufen. Ohne mindestens eine Einrichtung tut ein veröffentlichter Workflow nichts.
Der Träger sagt, wem ein Lauf gehört: der Einrichtung einer Person oder, bei einem Testlauf, seinem Autor. Ein Lauf über deine Einrichtung geht über deine Konten, ist nur für dich sichtbar und trägt das Abzeichen Du.
Der Katalog ist die Menge der Agenten, die das ganze Team sieht. Die Bibliothek ist dasselbe für Skills, nur sehen Personen mit der Rolle Nutzer sie nicht. Ein Agent oder Skill erscheint dort, wenn du seinen Chip von Privat auf Workspace stellst; kopiert wird dabei nichts.
Eine Verbindung ist ein angebundenes Konto bei einem Dienst und gehört genau einer Person in genau einem Workspace. Der Zugangsschlüssel liegt verschlüsselt in der Datenbank und wird nie an den Browser geschickt.
Ein Dienst ist ein Eintrag im Verbindungs-Katalog, etwa Gmail oder Pipedrive. Gmail, Google Kalender und Google Drive sind drei getrennte Dienste mit jeweils eigenen, minimalen Rechten, obwohl sie denselben Google-Login benutzen.
Eine eigene Integration ist eine HTTP-Schnittstelle, die der Workspace mit Basis-URL und Zugangsdaten selbst anbindet, damit Agenten sie aufrufen können. Sie gehört dem Workspace, und Werkzeuge, die ihr Autor als lesend angibt, laufen ohne Freigabe.
Ein MCP-Server ist ein externer Werkzeug-Server mit eigenem Zugang, den der Workspace über eine URL anbindet. Werkzeuge, die auf seiner Detailseite als Nur lesend markiert sind, laufen ohne Freigabe; alle anderen fragen nach.
Ein Subagent ist ein anderer Agent, den ein Agent im Chat um Zuarbeit bitten darf. Er liest nur, ändert nichts und kann nicht zurückfragen.
Der Workspace ist der Arbeitsbereich für höchstens 25 Mitglieder, dem alles gehört, von Agenten und Workflows bis zum Guthaben. Jedes Konto bekommt beim ersten Aufruf automatisch einen persönlichen Workspace, weitere kann niemand selbst anlegen.
Ein Workspace vergibt zwei Rollen: Admin baut Agenten und Workflows und verwaltet Mitglieder, Nutzer benutzt, was andere gebaut haben. Die frühere Rolle Entwickler wird nicht mehr vergeben; wer sie noch hat, baut weiter, bis ein Admin die Rolle ändert.
Das Guthaben ist der Betrag in Euro, den ein Workspace noch für Modellaufrufe verbrauchen darf. Ein Admin kann je Mitglied ein Monatslimit setzen: So viel darf die Person pro Kalendermonat davon verbrauchen.
Das Standardmodell antwortet, wenn an Chat, Agent oder Schritt kein Modell festgelegt ist; in der Modellauswahl ist das die Zeile Automatisch. Es steht in den Einstellungen des Workspace, und ist keines gesetzt, nimmt lowcloud ein Modell der Stufe Voll souverän.
🇪🇺 EU-Hosting heißt, ein Werkzeug oder Dienst wird garantiert auf Servern in der EU gehostet und verarbeitet. 🌐 Weltweit heißt, er läuft über einen Anbieter außerhalb der EU, etwa die Web-Werkzeuge von Tavily.
Modelle tragen diese Kennzeichen nicht, sie rechnen alle in der EU. Bei der Stufe Voll souverän geht die Anfrage direkt an Melious, ein deutsches Unternehmen. Bei Europäische Server rechnet das Modell in einem Rechenzentrum in der EU, und OpenRouter (USA) vermittelt die Anfrage dorthin.